Der Herbst ist da!

ES IST HERBST!
Wunderschöne Blumen,
bunt gefärbte Blätter,
leckeres Obst und Gemüse-
All das bringt der Herbst mit!

Er bringt aber auch Regenwetter und es wird kälter.
Aber dagegen lässt sich ja was tun 🙂
Was gibts beispielsweise an einem kalten, verregneten Herbsttag besseres,
als eine leckere, heiße, dampfende Suppe?
Ich hab mich heute für eine Kürbissuppe entschieden!

Nicht noch eine Kürbissuppe, denkt ihr vielleicht…

Wenn nicht, dürft ihr die nächsten Sätze einfach überlesen.
Wenn ja, dann bitte ich euch: Lest trotzdem weiter!!!
Die Kürbissuppe, die ich euch mitgebracht hab,
ist bestimmt nicht genau dieselbe, die ihr sonst immer kocht!
Ich hab nämlich ein paar Komponente zugefügt und kombiniert,
durch die die Suppe den gewissen Pfiff bekommt 🙂
Apfel, Ingwer, Zitrone und heller Balsamico machen die Suppe frisch,
Sahne und Frischkäse machen sie richtig schön cremig und lecker!
Was sonst noch im Einkaufskorb lag?
Natürlich Kürbis, zudem Kartoffeln, Karotten, Zwiebeln und Knoblauch.
Und was sind eure Geheimzutaten in der Kürbissuppe?

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Kürbissuppe
(für 3-4 Personen)

Zutaten:
1/2 Kürbis (Hokkaido)
2 kleine Karotten
2 kleine Kartoffeln

1 Apfel
1 Zwiebel
1 kleine Knoblauchzehe
ein kleines Stück Ingwer
etwas Olivenöl
300 g Gemüsebrühe
100 ml Sahne
100 g Frischkäse
1 Spritzer Zitronensaft
Salz, Muskat und Curry

Zubereitung:
Die Zubereitung ist denkbar einfach.
Alle Zutaten bis zum Ingwer vorbereiten und klein würfeln.
In Olivenöl gut anbraten.
Die Brühe zugeben und die Gemüsebrühe zugeben.
Wenn das Gemüse weichgekocht ist, wird es püriert,
dann kommen Sahne und Frischkäse dazu
und zuletzt wird mit Zitronensaft und den Gewürzen abgeschmeckt!
Wer mag, dekoriert die Suppe mit etwas Kürbiskernöl.
Dazu schmeckt frisches Brot oder Baguette, Croutons oder gebratene Kürbiskerne.
Guten Apetitt!
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Wer also Lust hat auf ein wärmendes Süppchen-
An die Töpfe, fertig- Los!

Ich hab schon gegessen… Nur hab ich jetzt Lust auf was Süßes!
Mal sehen, ob ich gleich noch den Backofen anschmeiße 🙂
Dann gibts später noch etwas Süßes und eine Tasse Caotina ❤

Ich schick euch einen ganz lieben Herbstgruß mit dieser Herbstschönheit,
die sogar fast kübissuppenfarben ist 🙂 Lasst es euch gut gehen! Judith
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Heut gibts Spätzle, Schätzle!

Ich hör sie schon schreien, die Schwaben:
‚Des hoißd ned Spätzle, des hoißd Spätzla!‘
Jaaaaaaaaaaaaaa, ihr habt ja recht!
Ich find ja auch, dass sich Spätzle so richtig falsch anhört 😀
Aber dann hätte es sich nicht so schön gereimt…
Außerdem möcht ich euch hier ja keinen Nachhilfekurs
im schönsten Dialekt der deutschen Sprache geben
(direkt gefolgt vom schönen schwiizerdütsch)
sondern einen Klassiker der schwäbischen Küche vorstellen.
Denn ich glaube, auf die Frage nach typisch schwäbischem Essen
ist die Antwort in den meisten Fällen: SPÄTZLA ❤
Ob mit ein bisschen Käse, mit Geschnetzeltem oder eben -typische schwäbisch- ‚Lensa mit Spätzla‘ oder ‚Kartoffelschnitz ond Spätzla‘.
Richtig gute, selbst gemachte ‚Spätzla‘ sind ja sooo lecker!
Aber um gute Spätzla zu machen, braucht man gutes Handwerkzeug:
Eine Spätzlespresse! Und eine gute Spätzlespresse zu finden ist echt nicht einfach!
Ich hab mir schon lang eine gewünscht und jetzt hab ich eine…
Und die Spätzle, die damit gemacht werden, sehen aus wie von meiner Mama 🙂
Und das ist doch ein Qualitätsmerkmal, oder?
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Bei einem Besuch zu Hause hab ich sie zum ersten Mal ausprobiert-
Meine Mama und ich haben gemeinsam Kartoffelschnitz und Spätzla gemacht.
Und letzte Woche gabs bei mir Spätzla mit buntem Geschnetzelten.
IMG_2946Spätzla mit buntem Geschnetzelten

(für 4-6 Personen)

Zutaten:
1 Brokkoli
2 große Zwiebeln
700 g Hähncheninnenbrustfilet
400 g braune Champignons
400 g Cocktailtomaten
1 Becher Schmand
ein guter Schuss Sahne
Salz, Pfeffer

500 g Spätzlemehl
5 Eier
1 gehäufter Teelöffel Salz
250-350 ml Wasser (hängt von der Größe der Eier ab)
Butter für die fertigen Spätzle

Zubereitung:
Brokkoli in Röschchen schneiden und in wenig Wasser bissfest garen.

Herausnehmen und mit kaltem Wasser abschrecken,
dann bleibt der Brokkoli schön grün!
Champignons mit einem Pinsel säubern und halbieren.
Cocktailtomaten waschen, Zwiebeln schälen und achteln.
Zwiebeln in einer großen Pfanne anbraten, nach einiger Zeit das Fleisch zugeben.
Dann die Champignons zugeben und mitbraten und zuletzt die Tomaten.
Dann mit Schmand und Sahne ablöschen, würzen und Brokkoli zugeben.
Alles vorsichtig zum köcheln bringen, abschalten und vom Herd nehmen.

Einen großen Topf zu 3/4 mit Wasser füllen und zum Kochen bringen.

Mehl, Eier, Salz und einen Teil des Wassers in eine Rührschüssel geben.
Die Zutaten erst mit einem Rührlöffel verrühren, dann wird der Teig geschlagen.
Dazu die Schüssel mit einem Arm (Rechtshändern mit dem linken) festhalten
und den Rührlöffel in die rechte Hand (Linkshänder machen es umgedreht) nehmen.
Jetzt von der oberen Seite der Schüssel, die am weitesten weg vom Körper ist,
den Teig kräftig zum Körper hin schlagen,
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abei die Schüssel immer wieder ein wenig drehen.
Der Teig muss so lange geschlagen werden, bis er Blasen wirft,
am Ende solltet ihr einen nicht zu festen, glatten Teig haben.
(Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine, das ist gar nicht einfach zu erklären!)

Ein Blech mit einem Backpapier auslegen.
Einen Schaumlöffel und ein Sieb (mittlere Größe) bereitlegen.
Salz in das kochende Wasser geben und dann kann es losgehen!
Die Spätzlespresse einmal kurz ins kochende Salzwasser tunken.
Dann wird sie zu 3/4 mit dem Teig gefüllt.
Jetzt wird der Teig ins kochende Wasser gedrückt.
Am Anfang schnell, dann langsamer.
Wenn die Presse leer ist, kippt ihr sie nach oben,
sodass die daran hängenden Reste nicht mehr ins Wasser fallen,
und stellt sie auf der Teigschüssel ab, die erneut gefüllt wird.
Sobald die Spätzla oben schwimmen,
fischt ihr sie mit dem Sieb aus dem Wasser,
der Schaumlöffel übernimmt die Spätzle, die ihr nicht gleich erwischt.
Spült sie kurz mit warmem Wasser ab, damit sie nicht kleben.
Dann könnt ihr sie, solange ihr die nächsten macht, abtropfen lassen.
Dann werden sie auf das Blech gebreitet, ein Stück Butter drauf
und nun verfahrt ihr wie oben beschrieben bis der Teig zu Ende ist.
Das dauert gar nicht lange, wenn man erstmal ein wenig Übung hat!

Übrigens lassen sich Spätzle so auch gut vorbereiten!
Ihr könnt sie dann bei Bedarf einfach abgedeckt im Backofen (100°C) aufwärmen.
Wer möchte, kann die fertigen Spätzle auch einfrieren.

Und, wie esst ihr eure Spätzle am liebsten?
Schabt ihr sie oder habt ihr auch eine Spätzlespresse?

Ich wünsch euch viel Spaß beim Ausprobieren!
Und wer weiß, vielleicht heißt es bei euch ja auch bald:
‚Es gibt Spätzle, Schätzle!‘

Liebe Grüße,
Judith

Morgens immer müde…

Kennt ihr das Lied von Laing ‚Morgens immer müde‘?
Das Lied fängt an mit der Zeile:
‚Ich bin morgens immer müde, aber abends werd‘ ich wach!‘
Immer wieder schwirrt mir diese Zeile im Kopf herum,
wahrscheinlich deshalb, weil er einfach so auf mich zutrifft 😀
Ich bin morgens eigentlich IMMER müde,
selbst wenn ich ausschlafen konnte- So wie heute ❤
Und immer, wenn morgens der Wecker klingelt,
ich mich nochmal umdrehe um ’noch ein paar Minütchen liegen zu bleiben‘
und ein bisschen (oder viel) später als geplant aufstehe, bin ich froh,
wenn wenigstens mein Frühstück schon fertig im Kühlschrank steht,
ich nur noch eine Tasse Kaffe machen muss und sonst nichts…

Für alle Morgenmuffel, die auch froh sind über jeden Handgriff,
den sie morgens NICHT tun müssen und für alle,
die gern den Tag ganz relaxt und ohne Stress angehen möchten,
hab ich heute ein kleines Rezept mitgebracht:
Sättigend, gesund und lecker 🙂
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Eine Art Birchermüsli mit leckerem Müsli und frischem Obst. Mmmhhh!

Judith’s Lieblingsfrühstück 🙂
(für etwa 4 Personen)

Zutaten:
1 Tasse Müsli (bei mir die Verwöhnermischung von Seitenbacher)
2 Tassen Milch
Obst (diesmal 1 Banane, 1 Apfel, 1 Nektarine, einige Trauben, 4 Zwetschgen)
2 Tassen Joghurt (ich mag den griechischen)

Zubereitung:
Das Müsli und die Milch in eine Schüssel geben.
Apfel waschen, (evtl. schälen und) reiben, die Banane schälen und schneiden
und alles andere Obst waschen und ebenfalls kleinschneiden.
Das kleingeschnittene Obst zu Müsli und Milch geben.
Dann den Joghurt zugeben, gut verrühren- Fertig!
Ab in den Kühlschrank oder an einen kühlen Ort zum Durchziehen.

Tipps:
Ihr könnt das Müsli auch durch Haferflocken ersetzen,
wer das Müsli noch cremiger möchte, ersetzt einen Teil der Milch durch Sahne,
das Obst ist beliebig variierbar, je nachdem, was Saison hat
und es ist natürlich völlig egal, welchen Joghurt ihr nehmt!
Und klar können auch lactosefreie Alternativen verwendet werden!
Übrigens schmeckt das Müsli auch noch am 2. Tag nach der Zubereitung,
ich mach immer eine größere Portion, dann kann ich auch mehr Obst nehmen 🙂

Was frühstückt ihr denn so?
Habt ihr auch ein Lieblingsfrühstück?

Liebe Grüße aus meiner Küche,
Judith

Es wird Herbst…

Im Urlaub konnte ich noch so richtig schönes Sommerwetter geniessen,
aber jetzt muss ich mich wohl an kälteres Wetter gewöhnen…
Bei der Hitze hat man ja meist weniger Hunger und wenn,
dann bevorzugt man leichtere Speisen, Salate und frisches Obst.
Aber jetzt wenn es wieder kühler wird darf es auch mal deftiger sein.
So wie bei uns gestern.
Nach dem Urlaub hab ich, ohne zu wissen was ich kochen möchte,
ein bisschen verschiedenes Obst und Gemüse eingekauft.
Vorgestern habe ich eine leckere Gemüsepfanne gekocht,
aus Brokkoli, Bohnen, braunen Champignons, Tomaten und Zwiebeln.
Das Gemüse hab ich gewürzt und mit einem Becher Schmand abgelöscht
und dazu gabs Hähnchenschnitzel und knusprige Kroketten.
Kroketten gab es bei mir ewig nicht mehr.
Es war richtig lecker, nur leider gibts kein Foto, da ich so hungrig war 😀
Aber das gibts sicher bald mal wieder…

Und gestern gab es Blumenkohl mit Kartoffelpüree.
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Kartoffelpüree mit Blumenkohl-Hack-Pfanne
(für 4 Personen)

Zutaten:
1 Blumenkohl
etwas Brühe
1 große Zwiebel
500 g Hackfleisch
1/2 Bund Petersilie
ein Stück Butter
1 Schuss Sahne
Salz, Pfeffer, Curry

1 kg Kartoffeln (mehligkochende)
(4 Stangen Staudensellerie)
ca. 250 ml Milch
ein gutes Stück Butter
Salz und Muskat

Zubereitung:
Die Kartoffeln schälen, würfeln und in einem Topf mit wenig Wasser
(nur eine gute Bodendecke) weich kochen, wer mag gibt Sellerie dazu.
Der Sellerie wird dazu gewaschen und in Stücke geschnitten.

Einen Blumenkohl in kleine Rößchen schneiden und kochen.
Dazu eine gute Bodendecke Brühe in die Schüssel geben.
Den Blumenkohl darin bissfest kochen.
Zwiebeln fein würfeln und mit Hack in etwas Öl anbraten.
Den abgekochten Blumenkohl und die Butter zugeben und das ganze würzen.
Zuletzt einen Schuss Sahne und die kleingeschnittene Petersilie zugeben.

Die Milch in einem kleinen Topf aufkochen.

Wenn die Kartoffeln gut gekocht sind den Sellerie herausnehmen
(der Geschmack ist ja drin und im Püree würde man die Fasern schmecken)
und die Kartoffeln mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken.
Von der heißen Milch so viel mit einem Schneebesen unterschlagen,
bis er die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
Dabei müsst ihr bedenken, dass das Püree ’nachzieht‘, also fester wird.
Das Püree mit Salz und Muskat würzen und zum Schluss die Butter unterziehen.

Guten Apetitt!

Und nun möcht ich euch noch einen kleinen Herbstgruß schicken,
mit Bildern von dem Blumenstrauss, der in unserem Flur steht 🙂
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Wunderschöne Sonnenblumen, herrliche, knallrote Dahlien
und dazu filligranen Frauenmantel und Pistazienzweige.

Holt euch doch auch den Herbst ins Haus!
Entweder mit einem herbstlichen Essen, einem leckeren Zwetschgenkuchen
(https://wirbelinmeinerkueche.wordpress.com/2015/09/03/ja-sie-lebt-noch/)
oder mit einem tollen Herbststrauß vom Blumenfeld oder Gärtner!

Liebe Grüße,
Judith

Ja, sie lebt noch…

… und sie lässt nun auch mal wieder von sich hören!

Bevor ich mit meinem seitenlangen Blogbeitrag (*Ironie*) starte,
möcht ich erstmal was loswerden.
Etwas, was DIR gilt! Wem, mir? Ja, genau DIR!
Ich freu mich, dass DU da bist und meinen Blog liest,
auch wenn die Beiträge hier in letzter Zeit recht spärlich online gehen…
Und sicher wird es bei der Arbeit auch bald wieder ruhiger,
sodass ich wieder mehr Zeit zum bloggen habe 🙂

Heute hab ich euch einen echten KLASSIKER mitgebracht!
Einen Kuchen, der oft im Herbst gebacken wird,
der aber auch das Jahr über fantastisch schmeckt…
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Außerdem möcht ich euch ein paar Dekoartikel zeigen
und die wunderschönen Blumen, die im Moment den Couchtisch schmücken 🙂
Ihr wisst ja: Ich liebe frische Blumen und gestern sind mir,
ganz zufällig natürlich, ein paar wunderschöne Exemplare in die Hände gefallen.
Ich war quasi machtlos , ich musste sie festhalten und mitnehmen 😀
Auch wenn die tollen Freilandrosen ziemlich stachelig waren…
Die beiden Dosen, die ihr oben seht, stehen normalerweise in der Küche.
Sie sind einfach wunderschön, findet ihr nicht auch?
Ich hab sie bei einem Einkaufsbummel bei Nanu Nana entdeckt
und in drei verschiedenen Größen gekauft.
(Übrigens verwende ich die Dosen nur zu Dekozwecken, da ist nix drin…)

So und nun aber zum Rezept (nach Hildes Zwetschgenkuchen/Chefkoch) für heute…
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Zwetschgenkuchen mit Streuseln

Zutaten:
Teig:

150 g Mehl
1 Päckchen Sahnepuddingpulver
120 g Butter
60 g Zucker
1 Messerspitze Backpulver
1 Ei
ein Schuss Amaretto
Belag:
Zwetschgen (ca. 800 g, reif, aber nicht zu weich)
Streusel:
75 g Mehl
75 g Mandeln gemahlen
20 g Mandelstifte
110 g Butter
80 g Zucker
2 gestrichene Teelöffel Zimt

Zubereitung:
Aus den Zutaten für den Teig einen Mürbeteig herstellen.
Eine runde Backform buttern und bemehlen und den Teig hineindrücken.
Die Zwetschgen waschen, trocknen und entsteinen.
(Dazu oben an der Zwetschge mit einem Messer kreuzförmig einschneiden
und auf einer Seite bis unten schneiden, aufklappen und den Stein rausnehmen.)
Die Zwetschgen mit der ‚Krone‘ nach oben kreisförmig auf den Teig legen.
Die Zutaten für die Streusel verkneten und diese über den Kuchen verteilen.
Den Kuchen im vorgeheizten Backofen (200°C) 35-40 Minuten backen.
Die Ränder müssen knusprig und leicht gebräunt sein
und die Streusel müssen bei draufdrücken schon leicht fest sein.
(So richtig fest bzw. knusprig werden sie erst bei Auskühlen…)

Am besten noch ein bisschen warm und mit Zimtsahne servieren!

Und zum Schluss noch ein Tipp für alle Schokoladenliebhaber
und die, die gern mal etwas Neues ausprobieren,
aber auch nicht auf die Klassiker verzichten möchten.
Wer es noch nicht weiss, dem sei es jetzt verraten:
Ich liebe die Schweiz!
Die Berge, Seen, wunderschöne Landschaften, aber auch tolle Städte!
Zuletzt war ich unter anderem am Comer See in Como 🙂IMG_2727
Und noch etwas: Die Schweizer machen einfach die beste Schokolade!
Da stimmt ihr mir sicher zu, oder?
Ich denke da zum Beispiel an die leckeren Schoggistängeli.
Die in der glänzenden roten, grünen, gelben oder blauen Verpackung,
so handlich, in einer praktischen Größe aber, was noch viel wichtiger ist:
SO UNGLAUBLICH LECKER!
In der Schweiz gibt es auch Gipfeli (Hörnchen), die damit gefüllt sind
oder, was ich euch auch sehr empfehlen kann: Stockbrot mit Schoggistängeli ❤IMG_2878 IMG_2884
Auf der Packung steht, dass Milchschokoladestängel mit Pralinefüllung
und Haselnussstückchen darin enthalten sind,
aber dass die so unfassbar lecker sind weiß man erst, wenn man sie probiert hat!

Von diesen besagten Schoggistängeli hab ich ein paar geschnitten
und auf den Zwetschgen (unter den Streuseln) verteilt.
LECKER!!!
Falls ihr das probiert möchtet habt ihr drei Möglichkeiten:
1. Ihr habt Schoggistängeli zuhause und verwendet die.
    (Und ganz nebenbei: Gratualation, ihr wisst, wie gute Schoki schmeckt!)
2. Ihr kommt vorbei und ich geb euch ein paar Schoggistängeli von meinen ab.
3. Ihr macht einen Ausflug in die Schweiz und kauft welche bei Coop.
    Es lohnt sich! Nicht nur wegen der Schokolade…
    Solltet ihr Tipps brauchen, wo in der Schweiz es schön ist, dürft ihr euch melden 🙂

So und nun wünsch ich euch eine gute Nacht!
Judith

PS: Nun ist es doch ein längerer Blogbeitrag geworden…
DANKE, dass ihr bis zum Ende durchgehalten habt!

Was macht ein Foodblogger bei Regenwetter?

Als Kind bin ich gern mit Gummistiefeln und Regenjacke in Pfützen gehüpft.
(Heute mach ich das auch noch dann und wann-
Schließlich bin ich Erzieherin, da darf man das!
Man wird nicht mal schräg angeschaut dafür 🙂
Vielleicht schmunzelt der Eine oder Andere
und so mancher würde insgeheim gerne mitmachen.
Pfützenhüpfen macht nämlich unheimlich viel Spaß,
auch dann noch, wenn man längst erwachsen ist!)
Später hab ich es geliebt, bei Regen im Bett zu liegen und zu lesen,
eingekuschelt in eine warme Decke,
mit einer Tasse Tee und etwas zu Essen auf dem Nachtischchen.
Und heute?
Heute stecke ich oft meine Nase in Koch- und Backbücher
oder blättere in Zeitschriften, immer auf der Suche nach neuen Rezepten.
Oder ich stehe in der Küche und koche oder backe.
Und der verregnete Sonntagabend gestern war genau richtig um etwas zu backen!
Mir stand der Sinn aber nicht nach etwas frischem, sommerlichen bei dem Wetter.
Und so hab ich ein herbstliches Muffinrezept für euch kreiert 🙂
Mit Mandeln, Gewürzen und Obst, das einen Vorgeschmack
auf den Herbst bringt, der nicht mehr allzu weit entfernt ist.
Aber bevor jetzt manche anfangen zu schimpfen:
Der Sommer kommt bestimmt bald zurück (auch wenn ich die Temperaturen
gerade sehr angenehm finde nach der Hitze) und wir werden ihn genießen!
In vollen Zügen!!!
Viele haben sicher schon Urlaub und meine Ferien sind nun auch zum Greifen nah!
Aber mein Rezept werd ich euch trotzdem schon verraten!
Denn leckere, saftige Muffins kann man immer essen,
auch wenn sie ein bisschen nach Herbst schmecken, oder nicht?
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Würzige Mandelmuffins mit Herbstfrüchten
(ergibt etwa 14 Muffins)

Zutaten:
125 ml Milch
3 Beutel Chaitee (oder 6g losen Tee)
125 g Mehl
100 g gemahlene Mandeln
1 gehäufter Teelöffel Backpulver
1 Prise Salz
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel Kardamom
120 g zimmerwarme Butter
150 g braunen Zucker
2 Eier
1 geriebener säuerlicher Apfel
7 reife, aber feste Zwetschgen

Zubereitung:
Zuerst müsst ihr den Ofen auf 175°C vorheizen.
Dann wird die Milch aufgekocht und die Teebeutel reingehängt.
Lasst den Tee nach Vorgabe ziehen, nehmt dann die Beutel heraus
und stellt den Tee (ähh die Milch mit Teegeschmack) zum Abkühlen beiseite!
Nun werden alle trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischt.
Jetzt müsst ihr Butter und Zucker gut schaumig schlagen.
Ein Ei zugeben und ca 3 Minuten rühren, dann das zweite Ei zugeben.
Erneut 3 Minuten rühren.
Jetzt die Milch und die trockenen Zutaten abwechselnd löffelweise zum Teig geben
und dabei immer gut weiter rühren.
Zum Schluss den Apfel schälen, reiben und mit dem Teigschaber unterziehen.
Jetzt kann der Teig in Muffinförmchen gefüllt werden.
Die Zwetschgen werden gewaschen, halbiert und auf der Außenseite eingeschnitten.
Jeweils eine Zwetschgenhälfte wird (mit der eingeschnittenen Seite nach oben)
in ein mit Teig gefülltes Muffinförmchen gelegt.
Dann werden die Muffins im vorgeheizten Ofen etwa 30 Minuten gebacken.

Am besten schmecken die saftigen Muffins ganz frisch aus dem Ofen
oder abgekühlt und mit Zimtsahne serviert ❤

Von knusprigem, schwedischen Mandelkuchen…

… und von einem neuen Backbuch.

Neben meiner neuen Arbeitsstelle ist eine Buchhandlung.
Immer mal wieder gehe ich in der Mittagspause hinein
und wohin zieht es einen Foodblogger wie mich?
Ohne Zweifel zum Regal mit den Koch- und Backbüchern 😀
Ich liebe es, in den Büchern zu stöbern, Bilder anzuschauen
und sich von den Rezepten inspirieren zu lassen.
Auch wenn man die meisten Bücher einfach wieder zurück ins Regal stellt-
Manche fesseln einen geradezu und man vergisst fast die Zeit!
So ging es mir, als ich das Backbuch ‚Zucker, Zimt und Liebe‘
von Virginia Hostman in den Händen hielt und von den wunderschönen Bildern und tollen Rezepten begeistert war und mir das Wasser im Mund zusammen lief.
Bei fast jedem Rezept dachte ich: Das würde ich gern probieren, ist bestimmt lecker!
Und am Ende war klar: Dieses Buch MUSS ich haben!
Es ist ja jetzt nicht so, dass ich keine Backbücher besitze,
aber keines ist so wie dieses und deshalb wanderte ‚Zucker, Zimt und Liebe‘
mit mir zur Kasse und dann in meine Tasche ❤

In den nächsten Mittagspausen suchte ich mir die schönste Park im Bank
und stöberte in dem Buch, las die Rezepte und bestaunte die tollen Bilder!
Eine Entscheidung zu treffen, welches Rezept ich zuerst probieren würde,
war mir unmöglich und so legte ich das Buch für einige Zeit beiseite.

Gestern zog ich es wieder hervor und nach langem Überlegen entschied ich mich,
den schwedischen Mandelkuchen zu probieren, den Jeanny so beschreibt:
‚Dies ist der allereinfachste Kuchen, den ich kenne.
Dazu ist er noch herrlich weich und bleibt es auch ein paar Tage lang.
Man kann den Mandelkuchen natürlich mit Blaubeeren und Sahne servieren,
aber auch einfach so frisch aus dem Ofen ist er ein echter Hit.‘
Und ich kann euch bestätigen:
Es gibt keinen einfacheren Kuchen und frisch aus dem Ofen ist er unsagbar lecker!
Mit frischen Beeren (für die ich Schokolade links liegen lasse) ist er ein Knüller!
Die knusprige Mandelschicht mit dem karamellisierten Zucker
und der weiche, buttrige Boden, der herrlich nach Zitrone schmeckt,
dazu frische Beeren und wer mag gibt noch einen Klecks Sahne dazu-
Wer Jeannys schwedischen Mandelkuchen nachbackt, wird begeistert sein!

Übrigens ist Jeannys Blog (der im übrigen auch Zucker, Zimt und Liebe heißt)
einer der ersten Foodblogs, an den ich mich erinnere
und der mich von Anfang an begeistert hat!
Schaut mal vorbei auf http://www.zuckerzimtundliebe.de/!
Ihr werdet sicher ganz genauso begeistert sein wie ich es bin 🙂
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Schwedischer Mandelkuchen

Zutaten:
115 g Butter
200 g Zucker
Abrieb einer Bio-Zitrone
2 Eier
1 Prise Salz
Mark einer Vanilleschote
120 g Mehl
1 hand voll Mandelblättchen
2 Eßlöffel brauner Zucker

Zubereitung:
Ofen auf 175°C Ober- und Unterhitze vorheizen.
Ein Springform fetten.
Die Butter zerlassen und beiseite stellen.
Die Zitrone abreiben und mit dem Zucker gut vermischen,
am besten mit einem Mörser oder einem Löffel.
Die Eier zugeben und mit einem  Schneebesen unterrühren,
Salz und Vanillemark zugeben und dann das Mehl.
Nun kommt die Butter dazu und alles wird zu einer homogenen Masse verrührt.
Den Teig in die Springform füllen und mit Mandelplättchen und Zucker bestreuen.
Im vorgeheizten Ofen etwa 25-30 Minuten backen.

Mit frischen Beeren, Sahne oder pur, direkt aus dem Ofen genießen!
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Und falls ihr euch gerade fragt, was die Bilder von den Rosen
auf meinem Blogbeitrag zu suchen haben-
Die stehen auf meinem Wohnzimmertisch und blühen so schön,
dass es ich sie euch nicht vorenthalten wollte 🙂