Blogeintrag mit Seltenheitswert

Guten morgen ihr Lieben 🙂

Unglaublich aber wahr- Es ist kurz vor sechs und ich sitze am Laptop und schreibe…
Und das, obwohl ich alles andere als früh ins Bett bin!
Warum ich spät ins Bett bin, obwohl ich mir ja vorgenommen hab,
im neuen Jahr etwas darauf zu achten, dass es abends nicht zu spät wird?
Das hat mehrere Gründe:
1. Ich bin ein Nachtmensch.
Was soll ich denn tun?
Der ’normale‘ Tagesrhytmus (‚Früh‘ ins Bett, recht früh aufstehen) ist nichts für mich!
Ehrlich gesagt, fühle ich mich  manchmal zu einem Leben ‚gezwungen‘,
das gar nicht zu mir passt!
Mein ‚Tag‘ würde, könnte ich das entscheiden,
so um 12.00 Uhr beginnen und so gegen 2.00 Uhr enden.
Die Nacht wäre dementsprechend von 2.00 bis 12.00 Uhr.
Das wär perfekt! Meine ‚produktivste‘ Zeit ist der späte Abend.
So ab 22.00 Uhr lauf ich zu Hochtouren auf!
Da könnte ich Bäume ausreißen!
Aber in der Zeit darf ich ja nicht mal die Wohnung saugen…
Wir werden diskriminiert, wir Nachtmenschen!
Gemein, wirklich gemein 😉
Wie wärs, wenn wir uns zusammen tun und uns dafür einsetzen,
dass jeder die Zeit, in der für ihn ‚Tag‘ ist, selbst bestimmen darf?
2. Ich hab gestern seeeehr lang geschlafen.
Weil ich vorgestern auch spät, oder wohl eher früh, ins Bett bin.
So einfach ist das.
3. Mein Schlafrhytmus ist im Urlaubsmodus-
Spät aufstehen und spät ins Bett.
Im Urlaub kann ich mir die Freiheit nehmen,
dann ‚Tag‘ zu machen, wann ich möchte!
Ich kann zwar immer noch nicht abends zu lauter Musik die Wohnung saugen,
aber ich kann wach bleiben so lang ich will, weil ich morgens nicht so früh raus muss.
4. Ich MUSSTE noch backen!
Guter Grund nicht ins Bett zu gehen, oder?
Spät abends kann ich in der Küche noch so richtig loslegen!
Und gestern war es mal wieder so.

Warum ich heute aber dann trotzdem so früh aufgestanden bin?
1. Heute ist der erste Arbeitstag nach den Weihnachtsferien.
Ich freu mich echt auf die Kids und meine Kolleginnen!
2. Ich hab mich auf mein Frühstück gefreut!
Ein heißer Kaffee mit… Nein, das wird noch nicht verraten!
Gestern ‚durfte‘ ich nicht mehr probieren,
denn ich hab etwas Süßes gebacken und esse momentan
ab nachmittags keine Kohlenhydrate mehr.
Stattdessen gab es leckeren Salat mit Rindfleischstreifen,
gebratenen Zwiebeln und Champignons, dazu Rührei.
Auch gut, oder?
3. Damit ich noch bloggen kann und euch ein fantastisches Rezept verraten!
Bestimmt bin ich deshalb sogar noch vor dem Weckerklingeln aufgewacht!
Ihr seid also schuld, wenn ich heute den ganzen Tag müde bin *gg*!

So, jetzt ein paar Bilderchen…
(Auf die ich ganz stolz bin, wenn ich das mal so sagen darf…)

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Das waren die ersten Werke-
Aus dem selben Teig hab ich gleich noch Hefezopf gemacht.
Ultrafluffig und unglaublich locker!
Ich hab extra eine Nahaufnahme gemacht, damit ihr es seht…
Das Orginalrezept findet ihr bei Slava http://slava.com.de/?p=312.
Es lohnt sich, auf ihrem Blog mal zu Stöbern,
ich werd sicher das eine oder andere Rezept noch Ausprobieren!

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Hefezopf und Nusskringel

Zutaten für einen mittelgroßen Zopf und 20 Kringel:
700 g Mehl
300 g Milch
100 g Butter
8 Eßlöffel Zucker
2 Prisen Salz
2 Eier
1 Würfel frische Hefe

1 Eigelb zum Bestreichen
1 Schuss Sahne
Mandelplättchen

230 g gemahlene Nüsse (ich hab halb Mandeln, halb Haselnüsse genommen)
115 g braunen Zucker
1 Teelöffel Zimt
1/2 Teelöffel gemahlene Vanilleschote
Abrieb einer Zitrone
9 El Sahne

Ca 150 g Puderzucker
Saft einer Zitrone

Zubereitung:
Mehl in eine große Schüssel geben, Zucker und Salz dazu.
Milch erwärmen (nicht zu heiß), Butter darin schmelzen.
Hefe in die Flüssigkeit bröseln, gut rühren bis sich alles gelöst hat.
Zuletzt die Eier zugeben und verquirlen.
Jetzt die Mischung zu den trockenen Zutaten geben und verkneten.
So lange kneten, bis sich der Teig von Schüssel und Händen löst.
Das dauert schon ein Weilchen.
Der Teig IST weich und klebt etwas mehr als gewöhnlich.
Notfalls noch etwas Mehl zugeben.
Den glatten, gut verkneteten Teig an einem warmen Ort gehen lassen,
bis er mindestens die doppelte Größe hat.

In der Zwischenzeit die Füllung zubereiten.
Dafür die Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten, bis es anfängt zu duften.
Alle übrigen Zutaten zugeben, verrühren, fertig!

Jetzt ein Drittel des Teiges nehmen, in drei gleichgroße Teile trennen,
zu Strängen formen, flechten, 20 Minuten gehen lassen, mit Eigelb-Mischung bestreichen,
Mandelplättchen drauf und ab in den Ofen!
Bei 180°C braucht der Zopf etwa 30-40 Minuten, das hängt von eurem Ofen ab!
Auskühlen lassen, mit Puderzucker bestäuben und genießen!

Den restlichen Teig halbieren, jeweils zu einer rechteckigen,
nicht zu breiten und auch nicht zu dünnen Platte auswellen,
mit der Nussmischung bestreichen, der Länge nach aufrollen.
Je nach gewünschter Größe Stücke davon abschneiden
(meine waren etwa 7 cm lang) und diese in der Mitte aufschneiden
und mit der Innenseite nach oben ‚verzwirbeln‘.
Zu Kringeln formen und aufs Backblech legen
Hier http://knusperstuebchen.net/2015/03/26/zimtkringel/ seht ihr,
wie es gemacht wird, da hab ich auch geschaut 😉
Bei 180°C etwa 20 Minuten backen.
Aber schaut einfach, sie müsen goldbraun sein 🙂
Sofort mit der Puderzuckerzitronenglasur überziehen.

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So, jetzt muss ich aber gehn, sonst komm ich noch zu spät!

Machts euch gemütlich, nehmt euch einen Nusskringel oder Hefezopf,
eine Tasse Kaffee oder Tee und genießt beides in Ruhe!

Habt einen schönen Tag!
Judith

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