Kleines Glück…

… oder: Ich liebe Erfolgserlebnisse 🙂

Mit Minigugl hatte ich bisher keine guten Erfahrungen gemacht.
Ehrlich gesagt standen wir sogar so richtig auf Kriegsfuß!
Ich habe mehrere Versuche gestartet, aber sie sind immer zerbrochen.
Oder wurden zu dunkel. Oder beides!
Ich habe die Formen gefettet, geölt, gemehlt aber es hat nichts gebracht…
Dabei hatte ich so tolle Rezepte probiert!

Aber dann hab ich mir zum Geburtstag neue Förmchen (von Lurch) gewünscht,
die musste ich heute unbedingt ausprobieren 🙂
Außerdem war in meinem Backset von Kaiser eine Guglform dabei
und die richtigen mini Miniguglformen von Tchibo hatte ich ja schon.

Nachdem ich mich endlich für ein Rezept entschieden hatte, gings auch schon los!
(Das Rezept hab ich übrigens auf Chefkoch gefunden…)
Und das Ergebnis kann sich sehen lassen…
(Allerdings sind die Gugl aus den Silikonförmchen von Lurch und Tchibo besser,
als die, die in ich in den Formen von Kaiser gebacken hab.)
Das Rezept ist fantastisch- Diese saftigen, lockeren und ultraleckeren Marmorgugl sind es wert, dass ihr sie mal ausprobiert! Ihr werdet sie lieben!

So, genug der Vorrede, jetzt lass ich Bilder sprechen 🙂
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Und ihr bekommt auch sofort das Rezept.
Aber erst noch ein paar mehr Bilder 🙂
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Marmorgugl (24 mittelgroße und 12 Minis oder ein großer Gugelhupf)

Zutaten:
200 g weiche Butter
170 g Zucker
etwas gemahlene Bourbonvanille
1 Messerspitze abgeriebene Zitronenschale
2 El Amaretto
6 Eier
280 g Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
100 ml Milch
120 g Zucker
1 Prise Salz
20 g Kakao

Zubereitung:
Backofen auf 180°C vorheizen.
Die Butter mit den 170 g Zucker, der Zitronenschale und dem Amaretto schaumig schlagen. Die Eier trennen und die Eigelb nach und nach unter die Butter-Zucker-Masse rühren. Mehl und Backpulver mischen, sieben und nach und nach im Wechsel mit der (lauwarmen) Milch zum Teig geben und unterrühren.

Die Eiweiß mit der Prise Salz und 120 g Zucker steif schlagen. Den Eischnee mit einem Teigschaber vorsichtig unter den Teig heben.

Jetzt kann der Teig in die vorbereiteten Formen (gefettet und gemehlt) gefüllt werden. Am besten ihr füllt den Teig in eine Plastiktüte (wenn ihr sie über einen schmalen Rührbecher spannt, geht das ganz einfach und so erspart ihr euch die Sauerei) und schneidet an einem unteren Ende eine kleine Öffnung hinein. Nun könnt ihr den Teig sauber portionieren und die Formen zu 2/4 füllen.

Der Kakao wird nun vorsichtig mit einem Teigschaber unter den Rest des Teigs gehoben. Der dunkle Teig wird ebenfalls in eine Tüte gefüllt und eine Ecke abgeschnitten (sehr kleine Öffnung). Die Förmchen mit der dunklen Masse auf 3/4 auffüllen.

Jetzt werden die Gugls mit Hilfe eines Zahnstochers marmoriert. Das geht so: Den Zahnstocher fast waagerecht halten und in der Mitte der Formen ansetzen. Jetzt wird der Zahnstocher nach außen und oben gezogen, so wird der Teig gemischt.

Die fertig gefüllten Formen in den Ofen schieben und je nach Größe zwischen 12 und 30 Minuten backen. Wie immer hilft die Stäbchenprobe, um herauszufinden, ob die Gugl durch sind. Bleibt nichts mehr hängen, sind die Gugl fertig. Aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen. Wer möchte, kann sie in Schokolade tauchen oder mit Puderzucker bestäuben. Gutes Gelingen!

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Einen schönen Abend und einen guten Start in die neue, kurze Woche!
Liebste Grüße, Judith

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